Leichtathletik-Club Aichach e.V.

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Nachrichten 2010
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Silvesterlauf: Straßmeir in Gersthofen Vierter
1. Januar 2010
Nach Platz drei vor Jahresfrist hat es für Thomas Straßmeir (LC Aichach) diesmal beim Gersthofener Silvesterlauf immerhin noch zu Rang vier gereicht. Der Ingstettener brauchte für die 9,7 Kilometer lange Strecke 31:55 Minuten und war damit elf Sekunden langsamer als 2008. Der Sieg im Hauptlauf (852 Männer, 247 Frauen) ging an den Österreicher Bruno Schumi (LC Klagenfurt/31:04), Zweiter wurde Heiko Middelhoff (MTV Ingolstadt/31:14) vor Sebastian Titze (LAG Mittlere Isar/31:17).

In der Mannschaftswertung belegte LC Aichach I (1:46:34 Stunden) mit Straßmeir, Alex Wehle (35:33) und Heinrich Schoder (39:06) Platz vier hinter Sportfreunde Friedberg I und II sowie der TG Viktoria Augsburg I. Das zweite LCA-Team (2:05:44) mit Mathias Bronner (39:59), Leonhard Lechner (41:33) und Rudi Schlämmer (41:33) wurde 28. Bei den Frauen behauptete sich Bernadette Pichlmaier (Mittlere Isar/35:10) vor Julia Weniger (Viktoria Augsburg/36:20). (Text: Aichacher Zeitung)

WM-Starter Rentsch: "Einmal die Hymne nur für mich"
23. Februar 2010
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Nach der Senioren-Weltmeisterschaft der Leichtathleten im Juli 2009 in Lahti hat Walter Rentsch überlegt aufzuhören; wie es viele Sportler tun auf dem Höhepunkt ihrer Laufbahn. Rentsch, 56, hatte in Finnland in der M 55 Silber gewonnen über 1500 m, knapp geschlagen vom Puertoricaner Jorge Ortiz Rivera. Über 800 m war der Vierter geworden. Den Gedanken ans Karriereende hat der Oberbernbacher aber schnell wieder verworfen. "Einmal auf dem Stockerl ganz oben stehen und die deutsche Nationalhymne hören, die nur für mich gespielt wird", war sein Beweggrund weiterzumachen. Auf der Jagd nach Gold wird der frisch gebackene deutsche Hallenmeister über 800 m in der nächsten Woche zusammen mit Rudi Schlämmer, seinem Gefährten vom LC Aichach, bei der Hallenmeisterschaft der Senioren im kanadischen Kamloops an den Start gehen. (Text: Aichacher Zeitung)

Rupprecht läuft auf Platz zwei
24. Februar 2010
Die bayerischen Crosslauf-Meisterschaften 2010 im niederbayerischen Ruhstorf/Rottau am Baggersee wurden vom Bezirk Niederbayern reibungslos ausgerichtet. "Schnee, Schlamm, Sonne und die Spikes", so könnte die diesjährige Meisterschaft vielen Teilnehmern in Erinnerung bleiben.

Bei strahlendem Sonnenschein startete um 11 Uhr das größte Teilnehmerfeld über die Strecke von 5300 Metern, die Senioren ab der Altersklasse M 50 mit 40 Teilnehmern. Hier mit am Start war Rudolf Rupprecht vom LC Aichach. Er kam in der vorderen Hälfte des Feldes mit der Zeit von 25:29 Minuten ins Ziel. Er wurde dadurch Zweiter in der Altersklasse M 65.

Der Start der Frauen über die Strecke von ebenfalls 5300 Metern war um 11.40 Uhr. Der Temperaturanstieg um die Mittagszeit machte das Geläuf dabei deutlich schwerer. Hier wurde Leni Bauer in der Zeit von 31:27 Minuten Zweite in der Altersklasse W 65. (Text: Aichacher Nachrichten)

Rentsch knapp an der Hymne vorbei
7. März 2010
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Der Wunsch, ganz oben auf dem Siegerpodest die deutsche Nationalhymne zu hören, hat sich für Walter Rentsch bei der Senioren-Weltmeisterschaft der Leichtathleten im kanadischen Kamloops nicht erfüllt. Dennoch ist das Abschneiden des Oberbernbachers sehr beachtlich. Nach Bronze über 800 m gewann das Ass des LC Aichach in der M 55 über 1500 m die Silbermedaille. Knapp zwei Sekunden fehlten Rentsch zu Gold, das sich der US-Amerikaner Steve Chantry, Zweiter über 800 m, sicherte.

Am Freitag musste Rentsch zeitig aus den Federn, denn sein Vorlauf über 1500 m war für 8:40 kanadischer Zeit angesetzt. Der 56-Jährige wurde Dritter mit der insgesamt achtbesten Zeit; ein Dutzend qualifizierte sich für den Endlauf.

Das Finale ging am Samstag um 12 Uhr über die Bühne. Nach langsamen ersten zweieinhalb Runden nahm das Rennen Fahrt auf, gleich zog sich das Feld auseinander, die Spreu trennte sich vom Weizen. In der fünften Runde auf dem 200 m-Oval erhöhte der Kanadier Paul Reimer, der deutsche Großeltern hat, das Tempo. Nur Rentsch und Chantry konnten folgen. 800 m-Sieger Franics Martel (Kanada) fiel zurück. Eingangs der letzten Runde setzte sich Chantry an die Spitze. Um dranzubleiben, musste Rentsch Reimer in der nicht überhöhten Kurve überholen. Das Loch von drei bis vier Metern, das dadurch entstand, vermochte Rentsch nicht mehr zu schließen, musste sich in 4:38,33 mit Platz zwei zufrieden geben hinter Chantry (4:36,58) und vor Reimer (4:39,78).

Für Rudi Schlämmer, Rentschs Teamkollegen vom LC Aichach, eröffnete sich nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden im 800-m-Vorlauf und dem Verzicht auf die 1500 m doch noch die Möglichkeit zu einem Start. Nachdem ihn der Physiotherapeut der deutschen Mannschaft vier Tage lang intensiv behandelt hatte, komplettierte Schlämmer mit Tapeverband die deutsche 4x200-m-Staffel in der M 65, holte mit ihr sogar die Silbermedaille Das stimmte den 66-Jährigen nach seinen ob der lädierten Achillessehne tristen ersten Tagen in Kamloops überaus glücklich, hatte sich für ihn die Reise nach Kanada doch noch gelohnt.

Während Schlämmer nach der WM gleich wieder zurückfliegt, hängt Rentsch mit seiner Frau Marlies in British Columbai einen zweiwöchigen Urlaub dran. Das Training werde er in dieser Zeit aber nicht vernachlässigen, ließ sich der zweifache Medaillengewinner von Kamloops vernehmen. Schließlich gelte es, sich fit zu halten für die Europameisterschaft im Juli in Ungarn, bei der Rentsch einen weiteren Anlauf auf die speziell für ihn gespielte deutsche Nationalhymne machen wird. (Text: Aichacher Zeitung)

Von Straßmeir nur die Hacken zu sehen
15. April 2010
226 Männer und 48 Frauen, darunter einige Läufer des LC Aichach, machten sich beim 40. Augsburger Straßenlauf trotz Schneeregens auf die zehn Kilometer lange Strecke. Thomas Straßmeir vom LC Aichach gewann in 32:31 Minuten deutlich mit 50 Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten und bestätigte damit seine gute Form für die bayrische Halbmarathonmeisterschaft am kommenden Sonntag.

Auch weitere LCA-Läufer platzierten sich gut in ihren Altersklassen. Den elften Platz belegte Matthias Bronner in der M 35 (38:48), Werner Süßner kam in einer Zeit von 39:36 auf den 19. Platz in der M 40. Des Weiteren belegte Christian Bayr den 17. Platz in der M 20 (42:20), Lorenz Bayr den dritten in der M 50 (42:47), Stefan Bast den 19. in der M 20 (43:25) und Martin Widmayr den 35. in der M 45 (45:28). Bei den Frauen belegten Verena Bayr in der W 20 (50:20) und Angelika Bronner in der W 30 (53:19) jeweils Rang sechs.

Schon am Samstag fand der 27. Neuburger Frühjahrswaldlauf statt. Auch hier waren einige Aichacher am Start. Das sehr große Teilnehmerfeld, das aufgrund des BLV-Cups stark besetzt war, legte in drei Runden insgesamt 7,8 Kilometer auf gut befestigten Wegen durch den Englischen Garten zurück. Hubert Beck wurde bei der B-Jugend Dritter in der Zeit von 33:06. In der M 65 beendete Rudolf Rupprecht nach 35:10 als Fünfter das Rennen. Bei den Frauen gewann Leni Bauer die W 65 in 37:56, den zweiten Platz in der W 55 belegte Herta Bergmann (35:11). Irmi Achter kam in 34:44 auf den vierten Platz in der W 50, Elfriede Beck kam als Siebter der W 45 ins Ziel (41:22 min). (Text: Aichacher Zeitung)

Rentsch holt Double
6. Juli 2010
Drei Mal Gold gab’s für die Läufer des LC Aichach bei der deutschen Seniorenmeisterschaft der Leichtathleten in Kevelaer. Walter Rentsch sicherte sich in der M55 das Double über 800 und 1500 Metern. Den dritten Titel errang Leni Bauer in der M65 über 5000 Meter. Zudem holte Bauer Silber über 1500 Meter.

Für Walter Rentsch gingen die Wettbewerbe schon am Freitag mit der kürzeren Mittelstrecke los. Wie erwartet, kam es über die 800 Meter zu einem Dreikampf um den Titel. Dabei hatte Rentsch wieder, wie vor einem Jahr in Vaterstetten, die Nase vorn und siegte aufgrund seines unbändigen Spurts auf den letzten 200 Metern mit einer knappen Sekunde Vorsprung in 2:13,2 Minuten vor Bernd Bächle und Franz Josef Schmidt.

Nach einem Ruhetag standen für das LCA-Ass am Sonntag um 13.45 Uhr die 1500 Meter auf dem Programm. Trotz 35 Grad schlug Hans Jürgen Lichte, der spätere Dritte, ein beherztes Tempo an, dem nur Rentsch und Bächle folgen konnten. 300 Meter vor dem Ziel zog Bächle den Spurt an; nur Rentsch konnte ihm folgen. Der Aichacher hatte in der Hitzeschlacht das größere Standvermögen, ließ Bächle 80 Meter vor dem Ziel hinter sich und machte in der Zeit von 4:32,94 Minuten sein Double am Niederrhein perfekt. Es waren die Meistertitel acht und neun für Rentsch.

Leni Bauer war erstmals amSamstag, über 5000 Meter an der Reihe. Mit der viertbesten Vorleistung erhoffte sie sich einen Podestplatz. Sie begann, auch wegen der Hitze, sehr verhalten und setzte sich an diedritte Stelle. Nach zwei Drittel der Strecke wagte sie mit Erfolg einen Angriff wagte und distanzierte die Gegnerschaft mehr und mehr. Am Ende stand ein überlegener Sieg in einer Zeit von 23:24,96 Minuten, 33 Sekunden vor der zweitplatzierten Favoritin Anita Schneider aus Wiesbaden.

Am Sonntag über die 1500m gab’s wieder das Duell Bauer gegen Schneider. Diesmal gelang der Hessin die Revanche. Leni Bauer musste sich in 6:36,8 Minuten um elfeinhalb Sekunden geschlagen geben. Mit einer Goldenen und einer Silbernen war Bauer jedoch mehr als zufrieden.

Leni Bauer und Walter Rentsch werden nun bei der Europameisterschaft vom 15. bis 25. Juli im ungarischen Nyireghaza versuchen, die Stadt und den LCA gut zu vertreten und vielleicht mit der ein oder anderen Medaille oder sogar einem Titel nach Hause zu kommen. (Text: Aichacher Zeitung)

Bereits jetzt Gold, Silber und Bronze
20. Juli 2010
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Die erste Hälfte der Europameisterschaft der Leichtathletiksenioren in Ungarn ist vorüber und aus Sicht der Aichacher Athleten recht erfolgreich.

Leni Bauer gewann überlegen die Goldmedaille über 10 000 Meter in der Altersklasse W65. Bei einer Hitzeschlacht von 35 Grad begann Bauer das Rennen verhalten und lief ein gleichmäßiges Tempo. Die Konkurrenten kamen mit den extremen Temperaturen weniger gut klar. Sie konnten mit Bauers Tempo nicht mithalten und stiegen teilweise ganz aus dem Lauf aus. So siegte Bauer mit riesigem Vorsprung von über zwei Minuten und wurde Europameisterin.

Wolfgang Ahrens, ein seit Jahren für den LC Aichach startender und in Schweden wohnender Athlet, trat ebenfalls über 10 000 Meter an. Ahrens erkämpfte sich in der Altersklasse M60 mit einer Zeit von 38:14,08 Minuten einen hervorragenden zweiten Platz.

Nach einem lockeren Vorlauf über die 1500 Meter am Wochenende wurde auch für Walter Rentsch am Montag der Kampf um die Medaillen eröffnet. Nach einem 1200 Meter Bummelrennen ging die Post ab und fünf Läufer, darunter Rentsch, konnten sich als Spitzengruppe absetzen. Die letzten 300 Meter legte der Aichacher in nur 48 Sekunden zurück. Aber am Ende reichte es für ihn mit einer Zeit von 4:45,66 Minuten „nur“ zu einem zweiten Platz.

Über dieselbe Strecke lief wiederum Leni Bauer in ihrer Altersklasse ein beherztes Rennen und sicherte sich die Bronzemedaille.

Vierter im Bunde der Aichacher ist Werner Süßner. Er ging über 1500 Meter und 10 000 Meter an den Start und lief die Rennen in für ihn respektabler Leistung.

Der nächste Start für Leni Bauer und Werner Süßner ist über 5000 Meter, Wolfgang Ahrens steht der Marathon bevor. Walter Rentsch startet über 800 Meter und dann noch in der 4 x 400 Meter Staffel und hofft natürlich, in diesen Rennen endlich einen Titel zu erlaufen. (Text: Aichacher Nachrichten)

Ahrens und Rentsch holen sich die Goldmedaille
28. Juli 2010
Ergebnisse >>
Die Europameisterschaften der Leichtathletiksenioren in Ungarn sind vorbei. Beim Lauf über 5000 m erreichte Leni Bauer den 2. Platz. Wolfgang Ahrens holte sich die Goldmedaille im Marathonlauf und Wolfgang Rentsch die Goldmedaille über 800 m. Über 4x400 m holte sich Walter Rentsch zudem die Silbermedaille mit der Mannschaft.

 
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